18
Jul

Montags-Update #62

Endlich ist der Sommer da! Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich stehe an einem sonnigen Morgen so viel lieber auf und starte voller Energie in eine neue Woche.

So war die letzte Woche: Den Montag verbrachte ich mit meinem liebsten Interior-Online-Shop Westwing. Unter anderem besuchten wir die Messe TrendSet und machten uns ein Bild über die Neuheiten im Interior-Bereich. Einen Beitrag über die neuen Trends von Bloomingville und Co werde ich noch diese Woche online stellen.

Montags-Update #62: Irgendwas läuft gewaltig schief


17
Jul

Meine Klicks der Woche

Nachdem mein letzter Inspirationspost bereits über zwei Monate her ist und es in der deutschen Bloglandschaft (Gott sei Dank trotz des großen „nur ein Bild und möglichst kein Text Social Media Hypes“!) sooo viel wunderbaren Lesestoff gibt, möchte ich euch heute wieder einmal ein paar Favoriten der letzten Woche vorstellen.

1. Auf nach Mallorca! Desi hat einen Beach Guide für die Insel verfasst.

2. Dieser Post von Vicky macht große Lust auf einen Kurztrip nach Wien.

Meine Klicks der Woche


04
Jul

Montags-Update #60

Na, seid ihr am Samstagabend auch mit Herzklopfen vorm Fernseher gesessen? Wow, war das aufregend! Ich freue mich so, dass unsere Jungs im Halbfinale sind und die große Fußballeuphorie noch ein bisschen weitergeht. Bestenfalls natürlich bis Sonntagabend, inklusive einer großen „Deutschland ist Europameister“ Party!

So war meine Woche: Leider begann die vergangene Woche ganz und gar nicht schön. Genauer gesagt mit einem Zahnarzttermin. Leider habe ich im August eine größere Zahn-OP vor mir, die immer noch mit meinem Unfall vor fast 17 Jahren zu tun hat. Ein kurzer Moment, verbunden mit jahrelangem Ärger. —> Passt immer gut auf eure Zähne auf!
Am Dienstagmorgen ging es für mich nach Berlin auf die Fashion Week, über die ich natürlich noch ausführlich berichten werde. Freitagabend kam Chris nach Berlin und wir feierten zusammen auf der Michalsky StyleNite Party über den Dächern Berlins. Den Samstag verbrachten wir noch privat in Berlin, bis es rechtzeitig zum Anpfiff zurück in die Münchner Heimat ging. Gestern war ich sehr froh darüber, nach vielen Wochen mal wieder einen freien Sonntag zuhause zu verbringen und mich um „Alltags-Wohnungskram“ zu kümmern.

Montags-Update #60


17
Mai

Zehn unschöne Wahrheiten über die Modewelt

Auch wenn ich die Sendung nur sporadisch schaue, so muss ich doch gestehen, dass ich Jahr für Jahr aufs Neue geschockt bin, welch geschöntes und eigentlich vollkommen falsches Bild Germany’s Next Topmodel von der Modebranche vermittelt. Abgesehen von der ein oder anderen Zickerei und einem Umstyling-Drama wird die Branche und eben dieser Model-Job nach wie vor als der erstrebenswerteste Traum aller jungen Mädchen vermittelt. Reisen, eine gesunde Ernährung (Klar darf man sich immer mal wieder einen Burger gönnen!) und Glamour en masse. Die Inszenierung einer Traumwelt. Kein Wunder, dass jährlich tausende Mädchen zum Casting rennen. In den letzten fünfzehn Jahren, in denen ich die Branche hautnah erlebt habe, verlor ich viele Illusionen. Und ja, ich bin unglaublich froh, als (Mode)Bloggerin im Großen und Ganzen „mein eigenes Ding“ machen zu können, mich nicht jedem Wahnsinn unterwerfen zu müssen und mich dank mehrerer Themengebiete nicht 24/7 der teilweise doch sehr ernüchternden Modewelt widmen zu müssen. Ein paar Wahrheiten, die ich in den letzten Jahren erlebt und gelernt habe.

1. Dünn, dünner am dünnsten. Sicherlich gibt es bei Heidis Girls das ein oder andere Mädchen, das mit 16 tatsächlich „von Natur aus“ superschlank ist. Und tatsächlich essen kann, was es will. ABER: Die insbesondere in Paris erwünschte Model-Norm ist nicht durch ein gesundes Essverhalten zu erreichen. Und ja, Gerüchte über in Orangensaft getauchte Wattebällchen als Tagesmahlzeit sind wahr!

2. Unbezahlte Praktika sind nach wie vor Gang und Gäbe. Um also als ambitionierter Absolvent einer Modeschule ein Praktikum bei einem Top-Designer in New York oder Paris zu machen, muss man entweder mit einem sehr solventen, familiären Background gesegnet sein, oder sich neben dem 50-Stunden-Praktikum noch zwei andere Jobs suchen. Lesenswert: Alice hat hier einmal über ihr Praktikum bei Alexander Wang in New York geschrieben.

3. Street Style ist ein einziger Fake (Darüber hatte ich hier schon einmal ausführlich geschrieben.)

Street Style New York


02
Mai

Wie Instagram die Blogs zerstört

„Wie viele Follower hast du?“ werde ich gefragt. „Meinst du, wie viele Klicks Josie loves hat?„, antworte ich. „Nee, ich meine die Instagram-Follower.“ bekomme ich als Antwort. Eine Situation, die ich in den letzten Monaten fast täglich erlebe. Anfangs sagte ich zu meiner Followerzahl „Ich konzentriere mich auf meinen Blog, Instagram ist nur eine nette Ergänzung“ noch dazu. Mittlerweile spare ich mir diese Ausführung.

Man hat teilweise das Gefühl, dass all der jahrelang produzierte Content, eine große, treue Leserschaft plötzlich in Augen mancher (Gott sei Dank nicht aller!) nichts mehr wert ist. Ich spreche hier nicht nur von mir, sondern von fast allen Bloggern, die seit vielen Jahren dabei sind. Man kann von einem Instagram-Account beim besten Willen nicht 1:1 auf einen Blog schließen. Die Blog-Instagram-Relation stimmt fast nie überein. Es gibt unzählige Instagram-Accounts mit unfassbar vielen Followern. Fast täglich stoße ich auf Instagram-Accounts im deutschsprachigen Raum mit sechsstelligen Followerzahlen, von deren Blog ich noch nie etwas gehört habe.

Wie Instagram die Blogs zerstört


17
Feb

New York Fashion Week Street Styles

Dass Fashion Week Street Style Bilder nichts mehr mit spontan erstellten Looks und zufälligen Momentaufnahmen zu tun haben, wissen wir mittlerweile alle. Die Outfits der Street Style Stars werden lange im Voraus akribisch geplant und vor den Shows perfekt inszeniert (Hier hatte ich schon einmal ausgiebig über dieses Thema und die teilweise absurden Situationen geschrieben). Seit einigen Saisons sind es zudem nicht mehr nur die Celebrities, die in der neuen Kollektion des jeweiligen Designers in der Front Row sitzen, sondern auch die internationalen Bloggergrößen. Street Style Individualität geht verloren, aber so ergibt sich natürlich ein sehr harmonisches Bild bei der jeweiligen Show. Chris hat vor der Tommy Hilfiger Fashion Show am Montag einige Street Style Looks für euch geknipst. Und da ich die Designs des amerikanischen Labels sehr gerne mag, möchte ich euch heute die Bilder, inklusive der Tommy Hilfiger Street Style Garde zeigen. Welches Outfit gefällt euch am besten?

New York Fashion Week Street Styles


26
Jan

Tipps für Blog-Anfänger – Wie wird mein Blog erfolgreich?

Nachdem ich in den vergangenen Jahren unzählige Mails mit Fragen zur Erstellung eines Blogs bekommen habe, möchte ich heute ein paar allgemeine Tipps und Erfahrungen der letzten sieben Jahre mit euch teilen.

1. Zuallererst kommt die Frage „Worüber möchte ich schreiben?“. Ich will ehrlich sein: Insbesondere im Modebereich ist der Markt sehr gut abgedeckt. Es gibt unzählige Modeblogs.  „Einfach drauf los bloggen und erfolgreich werden“ hat vor einigen Jahren (und auch nur in manchen Fällen) vielleicht funktioniert, ist heutzutage aber sehr, sehr schwierig. Man braucht viel Ehrgeiz und Ausdauer. Ich empfehle, sich vorher ein Konzept zu überlegen, etwas, das den Blog von anderen abhebt. Was mache ich anders als die anderen? Wodurch kann ich mich abheben? In welchem Bereich habe ich ein besonders Know How, das ich gerne weitergeben würde? Findet eure Nische! Und, ich kann es nur noch einmal betonen: Bringt viel Ausdauer mit! Auch ich habe mich unglaublich gefreut, als aus fünf Lesern plötzlich 20 am Tag wurden. Von nichts kommt nichts. Viele treue Leser muss man sich hart erarbeiten.

Tipps für Blog-Anfänger - Wie wird mein Blog erfolgreich?


04
Mai

Montags-Update #1 – Über einen neuen Anfang in der alten Heimat

Gestern vor einer Woche sind wir in Deutschland gelandet, und so langsam beginne ich zu begreifen, dass die Weltreise wirklich vorbei ist. Die letzte Woche verging wie im Fluge und ließ nicht wirklich viel Zeit, alles einmal in Ruhe sacken zu lassen. Ein einziges Gefühlschaos. Ein emotionales Wiedersehen mit der Familie, vier schöne aber auch unglaublich stressige Tage in der Heimat. Inklusive einem langen Besuch im Heidelberger Tropeninstitut. Ein Muss, wenn man so lange auf Reisen war. Das ein oder andere Tränchen, das in den letzten Tagen die Backe herunter kullerte, das Fernweh, das mich immer wieder mit voller Wucht packt, am 1. Mai die Fahrt in die neue, alte Heimat. Allerdings nicht in das Zuhause, das wir bis jetzt kannten, sondern in eine fremde Wohnung. Der bisher merkwürdigste Moment. In der eigentlichen Heimat anzukommen, aber zu wissen, dass vieles nicht mehr so ist, wie es vor der Reise war. Dass die vertraute Wohnung, die man unmittelbar vor der Reise verließ, nicht wartet, man stattdessen erst einmal die in München nicht gerade einfache Wohnungssuche bewältigen muss. Für die erste Zeit in München haben wir eine airbnb-Wohnung gemietet. Nachdem wir im Ausland und Berlin viele positive Erfahrungen (abgesehen von einem Horror-Szenario in New York) mit dem Portal gesammelt hatten, haben wir auch in München großes Glück mit unserer Wohnung. Ein wunderschöner Altbau, in dem ich mich sogleich heimisch fühlte.

Montags-Update #1 - Über einen neuen Anfang in der alten Heimat


14
Apr

Instagram-Gedanken

In letzter Zeit wurde viel darüber diskutiert, dass unsere Lieblings-App Instagram nichts mehr mit ihrem Ursprungsgedanken zu tun hat. Geteilt werden nicht mehr nur einfache Schnappschüsse, sondern mit viel Aufwand produzierte und ausgiebig nachbearbeitete Bilder. Instagram ist nur eine Spielerei? Der Eindruck geht verloren, wenn ich durch die perfekte Timeline scrolle. Ich persönlich bin ehrlich gesagt meist schlicht und einfach zu faul, meine Fotos bis ins letzte Detail zu inszenieren und knipse einfach drauf los, wenn ich etwas Schönes sehe. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich all die Perfektion gerne anschaue und mich von den wunderschön drapierten, den Feed dominierenden Stillleben gerne inspirieren lasse. Beängstigend ist es allerdings schon, dass in Bloggerkreisen teilweise besonders hübsch angerichtete Speisen bestellt werden, die letztendlich aber nur geknipst und nicht verzehrt werden.

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