18
Nov

Hallo aus München!

Bevor unsere Reise in wenigen Tagen weitergeht verbringen wir ein paar Tage in der alten Heimat. Es ist wirklich eigenartig, nach solch einer langen Zeit wieder in München zu sein. Heimatgefühl gemischt mit einer gewissen Distanz, ein Hauch von Wehmut trifft auf das Gefühl, dass es das einzig Richtige war, in die große weite Welt aufzubrechen und München (vorübergehend oder doch für immer?) den Rücken zu kehren. Das Schönste: Liebe Freunde wieder zu sehen, von denen man sich Anfang des Jahres teils tränenreich verabschiedet hat. Erster Programmpunkt am heutigen Tag: Frühstück im wundervollen Café Lotti. Hier seht ihr übrigens mein Outfit vom gestrigen (leider bitterkalten) Tag in München.

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We are having a gerat time in Munich at the moment, even if there are mixed feelings. A sense of home meets a certain distance. By the way: This is what I wore yesterday …

Hallo aus München!


27
Sep

5 Basics – 50 Looks: Outfit 28

Mit Outfit Nummer 28 (Verrückt, dass bis jetzt ausgerechnet die Hose innerhalb meines Projekts am häufigsten vorkam) wünsche ich euch ein wunderschönes und hoffentlich sonniges Wochenende. Allen Münchnern natürlich viel Spaß auf der Wiesn! Zur Pepe Jeans Shorts kombiniere ich eine Bluse von Oasis, die Allrounder-Pumps von Topshop (Ja, ich vermisse meine High Heel Sammlung schrecklich!), die Céline Audrey Sonnenbrille und eine schwarze Tasche von MCM.

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For today’s outfit, I paired my Pepe Jeans denim shorts with a printed blouse by Oasis, my Céline Audrey sunnies, a black MCM bag and Topshop high heels.

5 Basics – 50 Looks: Outfit 28


03
Sep

Zehn spannende, amüsante und kuriose Fakten über New York (und die Nordamerikaner)

Erinnert ihr euch noch an diese beiden (1 + 2) Posts aus Südostasien? Heute gibt es die New York – Nordamerika – Version! Natürlich ist der Unterschied zwischen den Amis und den Deutschen nicht so gravierend wie zwischen “Westlern” und Asiaten, aber es gibt schon das ein oder andere Detail, worüber wir ab und zu schmunzeln müssen oder uns ungläubig anschauen. Manche der folgenden Punkte sind uns erst jetzt aufgefallen, andere bereits bei unserer ersten New York Reise, manche sind sehr “New-York-spezifisch”, andere auch auf den Rest von Nordamerika übertragbar.

1. Rote Ampeln? Interessieren in New York niemanden. Jeder läuft dann über die Straße, wenn gerade kein Auto kommt. Oder man grad so dem heranfahrenden Auto ausweichen kann. Übrigens auch Eltern mit Kleinkindern. Ich erinnere mich an die ein oder andere Situation, wenn ich in Deutschland über Rot gelaufen bin (und wirklich weit und breit kein Auto kam) und von entsetzten Müttern angeschnauzt wurde …

2. New Yorker führen ständig Selbstgespräche. Okay, eigentlich reden sie mit irgendjemandem am Telefon. Aber man sieht das Telefon nicht, und das verwirrt immer wieder. Kein Mensch telefoniert hier mit Handy am Ohr, jeder setzt auf den Knopf oder die Hörer IM Ohr.

3. Ich finde es fast ein bisschen lächerlich, dass uns Deutschen immer ein schlechtes Gewissen wegen dem Verbrauch von Plastiktüten gemacht wird. Wir Deutschen, die mit der Stoff-Einkaufstasche zu Aldi gehen. Hier in Amerika bekommt man für jeden Sch*** eine Tüte. Sogar für einen Schokoriegel. Für die Wasserflasche bekommt man zwei, damit sie auch besser halten. Die Amerikaner lassen sich ihre Einkäufe in zehn Tüten packen, da nach jeder zum Drittel vollen Tüte wieder eine neue bepackt wird. Und darüber kann ich wirklich nur den Kopf schütteln.

4. Die Amerikaner haben einen Klimaanlagen-Schaden. Im Sommer wird die Klimaanlage überall so extrem aufgedreht, dass man teilweise richtig friert. Insbesondere in der U-Bahn. Man bekommt ständig einen Temperaturschock, wenn man von der heißen Straße in ein extrem gekühltes Geschäft kommt. Im Winter ist es übrigens genau andersrum. Es wird überall viel zu sehr geheizt, sodass man draußen noch mehr friert.

5. New Yorker können nicht einparken (Hey, ich passe hier wunderbar her!). Wir haben alleine in den letzten zweieinhalb Wochen so viele Parkschäden gesehen,  dass wir sie nicht mehr zählen können. Passt man nicht in die Parklücke, wird das Auto dahinter eben mit der Stoßstange ein wenig verschoben. “Was nicht passt, wir passend gemacht!”, und somit knallt es ständig überall. Die meisten steigen danach übrigens eiskalt aus und laufen weg.

Zehn spannende, amüsante und kuriose Fakten über New York (und die Nordamerikaner)


30
Jul

Josie loves auf Weltreise: Letzte Vorbereitungen und nervige Hürden

Eigentlich wäre ich heute für einen Tag in München. Eigentlich. Denn stattdessen sitze ich mit dickem Schal, Wolldecke und roter Nase auf der Couch. Ich habe mir eine dicke Erkältung eingefangen. Zwei Tagen vor einem Langstreckenflug nach Kanada. Der wohl ungünstigste Zeitpunkt aller Zeiten. Nicht nur, dass ich mich unendlich auf einen Tag in meiner alten Heimat, Wiedersehen mit lieben Freundinnen und einen schönen PR-Termin gefreut habe, es macht sich auch die Angst vor einem Flug mit Erkältung (Damit habe ich schon einmal eine ziemlich schlimme Erfahrung gemacht) macht sich breit. Die Erkältung muss also weg. Ganz dringend. Heute noch! Der Tablettenberg türmt sich neben mir, der Ingwertee steht auf dem Tisch. Hat jemand von euch noch den ultimativen “Ganz-schnell-gesund”-Tipp für mich?

Die nächste (zugegebenermaßen selbst auferlegte) Hürde: Ich habe noch nichts, absolut gaaaar nichts gepackt. Packen für knapp drei Monate und immerzu  gleiche Temperaturen war schon schwer, aber für einen deutlich längeren Zeitraum und sicherlich die ein oder andere Temperaturschwankung (Auch wenn es dank unserer Route hoffentlich die meiste Zeit warm sein wird), ist noch viel, viel schwerer. Ihr wisst ja, Funktionskleidung und ich sind nicht die besten Freunde. Auch auf solch einer Reise möchte ich auf schöne, wenn auch natürlich praktische, Kleidung nicht verzichten. Abgesehen sind wir in New York auch auf der Fashion Week unterwegs, da möchte man sich natürlich schon auch ein bisschen aufhübschen.

Josie loves auf Weltreise: Letzte Vorbereitungen und nervige Hürden


02
Jun

Zwei Wochen Thailand: Über eine politische Ausnahmesituation, Insel-Hopping und jede Menge Inspiration für unsere (aktuell nicht vorhandene) Wohnung

Seit über zwei Wochen reisen wir nun durch Thailand, haben bereits einige der beliebten Inseln gesehen. Seit einigen Tagen sind wir nun auf Koh Samui, morgen geht es nach Koh Tao. Als wir vor rund zwei Wochen unseren ersten Stopp in Koh Lanta einlegten, stand eigentlich nur der zweite Aufenthalt in Phuket fest. Ansonsten wollten wir uns treiben lassen, spontan von Insel zu Insel hüpfen. Ganz oben auf der Liste standen die Phi Phi Islands. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, denn momentan herrscht im Süden Thailands Regenzeit. Generell ist es aktuell ganz und gar nicht die beste Reisezeit für Südostasien. Wir entschieden uns dennoch, diesen Teil unserer Weltreise an den Anfang zu legen, da schließlich unser Aufenthalt auf Bali die größte Rolle spielen und längste Zeit einnehmen sollte. Auf Bali war die Regenzeit im April gerade vorbei und wir genossen einen fast regenlosen Monat. Doch zurück zu Thailand und dem Regen. Auf Koh Lanta hatten wir richtig Glück. Trotz täglicher Regenansage schüttete es nur am Tag unserer Anreise wie aus Kübeln, ansonsten regnete es einmal in der Nacht. Dennoch wirkte sich der Regen auf das in der High Season wohl dauerhaft hellblaue Meer aus. Meist war es sehr bewegt und eher graugrün, nach drei regenlosen Tagen konnten wir uns ein Bild davon machen, welch paradiesisches Meer auf die High Season Reisenden wartet. Genau dies war auch der Grund, warum wir uns schweren Herzens gegen eine Trip auf die Phi Phi Islands entschieden (Hier liegt auch der berühmte Maya Beach, an dem der Film “The Beach” mit Leonardo DiCaprio gedreht wurde). Das Meer war einfach zu rau, das Regenrisiko zu groß, um die perfekten Bedingungen vorzufinden, die man dank all der Traumbilder von den beliebten Inseln erwartet. Zum Glück sieht unsere Reiseroute im nächsten Jahr noch eine zweite Asienrunde vor, denn dann werden wir auch auf jeden Fall zu einer anderen Jahreszeit noch einmal länger nach Thailand reisen. Lustigerweise beginnt “auf der anderen Seite”, sprich im Norden, gerade wieder die Saison. Total verrückt, wenn man überlegt, dass es in ein und dem selben Land unterschiedliche Regenzeiten gibt. Hätte ich damals im Erdkunde-Leistungskurs besser aufgepasst, könnte ich euch jetzt auch wissenschaftlich genau erklären warum. Kann ich aber leider nicht. So entschieden wir uns also spontan, in die Ecke Koh Samui – Koh Tao – Koh Phangan zu reisen. Nachdem wir von Koh Lanta nach Phuket viereinhalb Stunden mit Auto + Fähre gefahren waren, stand nun also unser erster Inlandsflug an. Am Dienstagabend kamen wir auf Koh Samui an. Tja, und hier regnet es gerade weitaus mehr als zuvor in Koh Lanta und Phuket. Pech gehabt, aber das gehört zu solch einer Reise schließlich auch dazu. Mit Regen bei 30°C lässt es sich zum Glück auch leben, und so nutzen wir jede regenfreie Minute, um mit unserem Roller über die Insel auf der Suche nach den schönsten Stränden zu düsen und die endlosen Kokospalmen-Plantagen zu bestaunen.

Koh Samui The Cliff


23
Mrz

Josie loves auf Weltreise: Noch zehn Tage – ein kleines Update

Ich sitze auf einer aus zwei Gästematratzen zusammengebauten, provisorischen Couch und starre auf die zahlreichen Kisten, die sich um mich herum stapeln. Mein ganzes Leben befindet sich in diesen Kisten. Alles, das wichtig und zum Teil auch weniger wichtig ist. Ein komisches Gefühl, sich umzublicken und da leere weiße Wände zu sehen, wo vorher Bilder hingen. Ich hatte es schon in meinem “Danke München“-Post ein wenig ausführlicher beschrieben. Egal wie schön das ist, was auf mich zukommt, so schwingt dennoch ein bisschen Wehmut mit. Wehmut, weil es so viele Abschiede gibt und man weiß, dass nach der Reise-Rückkehr vieles nicht mehr so sein wird, wie es einmal war. Ich musste in den letzten Wochen viele Tränen verdrücken, als ich mich nach und nach auf unbestimmte Zeit von meinen Freundinnen verabschiedete (Mädels, an dieser Stelle: Ich zähle darauf, dass ihr uns unterwegs besucht!). Gestern blutete ein klein wenig mein Beauty-Herz, als ich einen großen Teil meiner Sammlung wegschmeißen musste. Klar, die Favoriten nehme ich mit, vieles habe ich an meine Freunde verschenkt, aber einige Produkte werden offen nunmal kein Jahr mehr haltbar sein. Klar, ein kleines “Opfer”, wenn man an das denkt, was in zehn Tagen auf uns zukommt. Zehn Tage. Unglaublich! Und wir haben uns immer noch für keinen Rucksack entschieden.

Josie loves auf Weltreise: Noch zehn Tage - ein kleines Update


11
Mrz

Danke, München!

Es war ein Augusttag im Jahre 2001, als ich am Münchner Hauptbahnhof aus dem Zug stieg und erstmals bewusst den Boden der bayerischen Hauptstadt betrat. Als Kind war ich mit meinen Eltern oftmals auf der Durchreise nach Österreich oder Südtirol in München gewesen, kann mich aber kaum an das Café Luitpold erinnern, in dem wir immer Kuchen aßen. Am Münchner Hauptbahnhof wurde ich erst einmal angeschnauzt “In München steht man immer rechts auf der Rolltreppe, links läuft man.”, war meine erste kurze Konversation in meiner künftigen Heimatstadt. Auch wenn das erste Beschnuppern einer Münchnerin nicht besonders freundlich war, so passierte es an genau diesem Tag: Ich verliebte mich. In München. An besagtem Augusttag durfte ich erstmals Münchner Modeluft schnuppern, traf viele spannende Menschen und fasste den Entschluss: “Sobald ich mein Abi in der Tasche habe, ziehe ich nach München. Punkt.” Kurz darauf erfuhr ich, dass ich mit meinem Berufswunsch, Moderedakteurin, eh in München die besten Chancen haben würde (Damals war an einen Job als hauptberufliche Bloggerin gar nicht zu denken. “Moderedakteurin bei einem Print-Magazin” leuchtete vor meinem inneren Auge auf), so wurde der Gedanke noch klarer, der Wunsch nach meinem Leben in München noch größer. Ihr könnt euch sicher denken, dass meine Eltern erst einmal große Augen machten, als ihre pubertäre Tochter ihnen erklärte, dass sie gaaaanz sicher in ein paar Jahren von zuhause weg in die große Stadt ziehen würde. Dennoch war ihnen relativ schnell klar “Das meint sie ernst!”. Einige Jahr vergingen, und während viele meiner Mitschülerinnen auch Monate vor dem Abi nicht die leiseste Ahnung hatten, was sie einmal beruflich machen wollten, so erzählte ich immer mit einem Strahlen im Gesicht “Ich ziehe nach München und werde Moderedakteurin!” Im Jahre 2006 war es endlich soweit, und der große Umzug stand an. Ich war 19, hatte das Abi in der Tasche, und ihr könnt euch nicht annähernd vorstellen, wie glücklich ich war, dass im Jahr zuvor der Umzug nach München zu Chris’ und meinem gemeinsamen Wunsch gewachsen war. Was hätte ich getan, wenn mein Liebster eine andere Vorstellung vom Leben gehabt hätte? Ich weiß es nicht.

münchen


03
Mrz

Ein erstes Outfit mit meinen neuen Nike Frees

Eigentlich habe ich mir die Nike Frees ja für unsere Reise gekauft. Praktische Schuhe, mit denen ich richtig, richtig lange laufen kann. Bei 30°C und in Kombination mit kurzen Kleidchen oder Sommerröcken. Seit zwei Wochen stehen sie nun in meinem Schuhregal und haben für jede Menge ungläubige Blicke bei meinen High Heels gesorgt. “Die zieht sie doch niiiiiiemals an!” flüsterten sie sich gegenseitig zu. Das wollte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen. Heute beschloss ich also, die Herausforderung anzunehmen und einen Frühlingslook in München zu stylen. Natürlich nicht mit langer Jeans (Die Kombi “Jeans + Sneakers” wird es hier definitiv nie geben, da bin ich mir gaaaanz sicher), sondern mit einem Rock. Dazu meine neue, sportliche Blouson-Jacke von IKKS und die XXL-Blumenohrringe von Topshop aus New York. Ich bin gespannt: Wie gefällt euch mein erster Nike Free Styling-Versuch?

Ein erstes Outfit mit meinen neuen Nike Frees


02
Mrz

Instagram Diary: Mit Schwarzkopf in Düsseldorf, das Dinermite in München und Post von Louis Vuitton

Seit unserer New York Reise sind schon wieder zwei Wochen vergangen. Und diese beiden Wochen waren sowohl privat als auch beruflich sehr ereignisreich. Abschiede von lieben Freundinnen, schöne Frühlingsmomente, Überraschungen und Mini-Trips nach Düsseldorf und Basel. Und natürlich habe ich alles in Bildform für euch festgehalten.

Frühstück im Cotidiano

Frühstück im Cotidiano

Schwarzkopf hat zusammen mit Claudia Schiffer die neue Haarpflegelinie Schwarzkopf essence ULTÎME kreiert. Letzte Woche lud die Marke zum Bloggerevent nach Düsseldorf, um die neuen Produkte vorzustellen. Meine Favoriten: Das Omega Repair Shampoo und  die gleichnamige Haarmaske. Hier seht ihr einen kleinen Schnappschuss mit FranziJulia und unsere neuen Freundin Cloooodia.Schwarzkopf essence ULTÎME  Event